Welche Kontaktstrukturen weist ein Massenverbinder auf?

Steckverbinder sind ein umfangreiches und vielseitiges Bauteil. Jeder Steckverbindertyp und jede Kategorie wird durch Formfaktoren, Materialien, Funktionen und spezielle Eigenschaften definiert, die sie optimal für den jeweiligen Anwendungsbereich geeignet machen.

Wie allgemein bekannt, besteht ein Steckverbinder aus Kontakt, Gehäuse, Beschichtung und weiteren Bauteilen. Der Kontakt ist dabei die Kernkomponente und für die elektrische Verbindung intelligenter Geräte unerlässlich. Die Kontaktstruktur beeinflusst unmittelbar die Lebensdauer und die elektrischen Parameter des Steckverbinders und des gesamten Geräts.

Die Kontaktfeder dient als Übertragungspfad für Signale, Strom und/oder Masse zwischen den Schaltkreisen, an die der Steckverbinder angeschlossen ist. Sie erzeugt außerdem die Normalkraft, d. h. die Kraftkomponente senkrecht zur Kontaktfläche, die zur Ausbildung und Aufrechterhaltung der trennbaren Schnittstelle beiträgt.

Als Nächstes erklärt Ihnen Amass die Struktur der Amass-Steckverbinder und deren Vorteile.

1. Kreuznuten

1. Kreuznuten

Kreuzschlitzverbindungen sind die gängigste Kontaktstruktur bei Massensteckverbindern. Diese Struktur begünstigt die interne Wärmeableitung des Steckverbinders und verhindert einen zu hohen Innendruck, der zum Ausfall des Steckverbinders führen könnte.

2. Laternenstruktur

2. Laternenstruktur

Der Stecker mit Laternenstruktur eignet sich für Anwendungen mit hohen Vibrationsfrequenzen, wie z. B. elektrische Kettensägen, Asthäcksler und andere Geräte mit starken Vibrationen. Er ist beständig gegen wiederholtes Einstecken und verlängert so die Lebensdauer der angeschlossenen Geräte. Darüber hinaus verhindert die Laternenstruktur ein versehentliches Schließen der Kupferkontakte beim manuellen Zusammenbau der Kreuzschlitzkontakte.

3. Kronenfederstruktur

3. Kronenfederkonstruktion

Die Kronenfederkontaktstruktur kommt hauptsächlich in den Lithium-Batteriesteckverbindern der vierten Generation der LC-Serie von Ames zum Einsatz. Die 360°-Kronenfederkontaktstruktur erhöht nicht nur die Lebensdauer der Steckverbinder, sondern verhindert auch effektiv ein plötzliches Trennen während des Steckvorgangs. Der Kontakt der Kronenfederstruktur besteht aus einem Rotkupferleiter, der die Strombelastbarkeit im Vergleich zu einem Messingleiter deutlich verbessert.


Veröffentlichungsdatum: 17. August 2022