Wird die neue Batterieregelung die Temperaturwarnung erhöhen? Wie wählt man den richtigen Stecker für Elektrofahrzeuge aus?

Der Standard der Beijing Electric Bicycle Group „Technische Spezifikation für Lithium-Ionen-Akkus für Elektrofahrräder“ (nachfolgend „Spezifikation“ genannt) wurde kürzlich überarbeitet und tritt am 19. Juni offiziell in Kraft.

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Die neu überarbeitete Norm legt mehr Wert auf Produktsicherheit und basiert auf den Sicherheitsrichtlinien für Elektrofahrräder in Peking. Erstmals werden die gegenseitige Erkennung und Identifizierung von Akku und Fahrzeug sowie die Identifizierung einzelner Akkus, Anforderungen an Schutz vor Beschädigung, Überhitzung, Tiefentladung und externen Kurzschlüssen eingeführt. Ebenfalls neu ist die Anwendung der gegenseitigen Erkennung und Identifizierung von Akku und Ladegerät sowie einer Überhitzungswarnung für Akkus. Sicherheitsaspekte wie die Grifffestigkeit und die Beständigkeit gegen Salzsprühnebel wurden erweitert. Die Norm präzisiert zudem die Funktionen des Akkumanagementsystems und beschreibt detailliert Testmethoden wie das Hochladen von BMS-Daten und Falltests.

In den letzten Jahren haben sich Elektrofahrräder aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit und ihres Komforts zu einem wichtigen Verkehrsmittel entwickelt. Derzeit gibt es in China über 300 Millionen Elektrofahrräder, und ihre Zahl steigt stetig, wodurch auch die Brandgefahr zunimmt.

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Laut dem nationalen Einsatzbericht des Nationalen Feuerwehr- und Rettungsbüros für 2022 wurden im Jahr 2022 insgesamt 18.000 Brände von E-Bikes gemeldet, ein Anstieg von 23,4 % gegenüber 2021. Hinzu kamen 3.242 Brände in Wohngebieten, die durch Akkudefekte verursacht wurden, was einem Anstieg von 17,3 % gegenüber 2021 entspricht. Daraus wird deutlich, wie dringend und wichtig es ist, die Prävention von Bränden durch E-Bikes zu verstärken.

Zur Erhöhung der Sicherheit von Elektrofahrrädern schreiben die neuen Batterievorschriften vor, dass bei Erreichen einer Innentemperatur des Akkus oder einer Batterietemperatur von 80 Grad Celsius innerhalb von 30 Sekunden ein Alarmton ertönen muss. Dadurch wird sichergestellt, dass Verkehrsteilnehmer den Alarm frühzeitig hören und rechtzeitig Maßnahmen ergreifen können, um das Unfallrisiko zu verringern. Auch wenn der Akku den Normen entspricht, der Stecker jedoch nicht, kann dies ein Sicherheitsrisiko für Elektrofahrräder darstellen.

Die Qualität der auf dem Markt erhältlichen Steckverbinder ist derzeit uneinheitlich. Unternehmen, die maximale Gewinne anstreben, senken bewusst die Produktionskosten und reduzieren die Produktionsstandards. Dies führt dazu, dass weiterhin minderwertige Steckverbinder, die nicht den Standards entsprechen, auf den Markt gelangen. Einige Händler für Elektrofahrzeuge verkaufen diese minderwertigen Steckverbinder privat, was beim Einbau in Originalfahrzeuge ein Sicherheitsrisiko darstellt. Manche Werkstätten verkaufen nicht nur überteuerte Batterien, sondern bieten auch Fahrzeugmodifikationen an und verbauen dabei minderwertige Steckverbinder in Elektrofahrzeugen – ein doppeltes Risiko.

Als Hersteller intelligenter Batteriesteckverbinder für Elektrofahrzeuge ist AMS seit über 20 Jahren in der Steckverbinderindustrie tätig. Durch die Umsetzung von Qualitätsstandards für Fahrzeuge hat AMS einen hocheffizienten Steckverbinder mit geringer Wärmeentwicklung entwickelt – die LC-Serie. Diese ermöglicht die gleiche Strombelastbarkeit bei geringerer Temperaturerhöhung, reduziert Wärmeverluste, verlängert die Lebensdauer und minimiert das Risiko von Überhitzung und Brandgefahr bei Lithiumbatterien.

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Veröffentlichungsdatum: 17. Juni 2023