Federklemmen mit Kronenverschluss – Zuverlässige elektrische Kontaktkonstruktion

Neben der Erfüllung allgemeiner Leistungsanforderungen müssen elektrische Steckverbinder drei zentrale Anforderungen erfüllen: einwandfreie Kontaktleistung, stabiler Betrieb und einfache Wartung. Ihre Betriebssicherheit ist entscheidend für die einwandfreie Funktion des gesamten Stromkreises und damit für die Sicherheit des Hauptgeräts. Daher gelten für die Qualität und Zuverlässigkeit elektrischer Steckverbinder in Stromkreisen äußerst strenge Anforderungen.

Als zentrale interne Komponenten, die für den elektrischen Kontakt in Steckverbindern verantwortlich sind, spielen Kontakte eine entscheidende Rolle für deren Zuverlässigkeit. Die Zuverlässigkeit der Kontakte wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst, darunter Konstruktion, Verarbeitungstechnologie, Fertigung, Produktionsmanagement, Rohmaterialeigenschaften und Einsatzumgebung.

Zahlreiche Parameter beeinflussen die Zuverlässigkeit elektrischer Kontakte. Dazu gehören vor allem die Eigenschaften des Kontaktmaterials, die Betriebsbedingungen, die Umgebungsluft und weitere Aspekte. Um die Zuverlässigkeit elektrischer Kontakte durch die Entwicklung von Lösungen gegen Kontaktausfälle zu gewährleisten, ist es unerlässlich, den Ausfallmechanismus von Kontaktpunkten zu untersuchen und zu analysieren. Die Forschung konzentriert sich dabei hauptsächlich auf folgende Bereiche:

Materialforschung

Die Eigenschaften aller Materialien verschlechtern sich mit der Zeit. Daher sollte Hochleistungsmaterialien, die eine langfristige Zuverlässigkeit gewährleisten, Priorität eingeräumt werden. Anschließend ist eine Bewertung der Einsatzumgebungen durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Materialien auch unter rauen Betriebsbedingungen beständig sind.

Forschung zu Verarbeitung und Fertigung

Derzeit treten bei in China hergestellten Steckverbindern häufig Fertigungsfehler auf. Unzureichende Verarbeitungskapazitäten führen zu einer erheblichen Leistungslücke zwischen den fertigen Steckverbindern und den idealen Konstruktionsvorgaben, was wiederum die Gesamtzuverlässigkeit beeinträchtigt.

Forschung zu Umweltfaktoren

Bei Korrosion der Kontakte unter atmosphärischen Bedingungen verändert sich die Oberflächengeometrie der Kontaktflächen. Im Vergleich zum Idealzustand ändern sich alle relevanten Parameter nicht nur mit der Zeit, sondern auch mit den jeweiligen Betriebsbedingungen. Dies beeinträchtigt die elektrische Kontaktleistung und führt letztendlich zum Ausfall des elektrischen Kontakts.

Ausgehend von den drei oben genannten Hauptfaktoren, die zu Ausfällen elektrischer Kontakte führen, befasst sich diese Arbeit hauptsächlich mit dem Aufbau, den Eigenschaften und den Konstruktionsverfahren einer speziellen Kronenfeder, um eine überlegene Betriebsleistung zu erzielen und vorzeitige Ausfälle elektrischer Kontakte zu verhindern.

1. Kronenfederstruktur

Kronenfedern werden in innere und äußere Kronenfedern unterteilt. Die äußere Kronenfeder, auch Laternenkontakt genannt, ist auf der äußeren Zylinderfläche des Stifts montiert und bildet ein Kontaktpaar mit der zylindrischen Buchse (siehe Abbildung 1). Die innere Kronenfeder ist in der Innenbohrung der Buchse montiert und bildet ebenfalls ein Kontaktpaar mit dem zylindrischen Stift (siehe Abbildung 2).

2. Eigenschaften der Kronenfeder

Kronenfederbuchsenstruktur und Kontaktzuverlässigkeit

Wie aus der Konstruktion der Kronenfeder ersichtlich, bildet bei Verwendung einer äußeren Kronenfeder die äußere Kugeloberfläche des Lampenkopfes die Kontaktfläche des Kontaktelements und berührt die zylindrische Oberfläche der Fassung. Bei inneren Kronenfedern hingegen berührt die innere Kugeloberfläche der inneren Kronenfeder die zylindrische Oberfläche des Stifts. Beide Ausführungen zeichnen sich durch einen Punkt-Flächen-Kontakt aus.

Bei identischer Normalkraft, Material- und Strukturparametern bietet der Punkt-Flächen-Kontakt im Vergleich zum Flächen-zu-Flächen-Kontakt einen geringeren Kompressionswiderstand und Filmwiderstand, was zu einem relativ niedrigen tatsächlichen Kontaktwiderstand bei Kronenfederkonstruktionen führt.

Darüber hinaus beruht die Verriegelung von Kronenfedern auf elastischer Verformung, was moderate Anforderungen an die Präzision der Kontaktkomponenten stellt. Kronenfederbuchsen/-stifte ermöglichen daher ein reibungsloses Stecken und Trennen, einen stabilen und zuverlässigen Kontakt, eine ausgezeichnete Vibrations- und Stoßfestigkeit sowie eine hohe Lebensdauer. Im Vergleich zu Drahtfederbuchsen eignen sie sich besser für die Massenproduktion und zeigen überlegene Leistung bei Hochstromanwendungen. Sie überwinden den Nachteil der unzureichenden Strombelastbarkeit von Drahtfederbuchsen und bieten gleichzeitig niedrige Kosten.

Federbuchsen mit Kronenmechanismus zeichnen sich durch leichtgängiges Stecken und Trennen sowie zuverlässigen Kontakt aus. Als eines der am häufigsten verwendeten Kontaktelemente erzeugen sie im Vergleich zu geschlitzten elastischen Buchsen geringere Einsteck- und Ausziehkräfte und ermöglichen eine sanftere Betätigung. Sie werden hauptsächlich bei mehradrigen und hochdichten elektrischen Steckverbindern eingesetzt.

Beim Zusammenstecken von Stiften und Buchsen gewährleistet die durch die elastische Verformung der Kontaktringe erzeugte Normalkraft einen festen Kontakt zwischen Kontaktringen und Stiften für die Signalübertragung. Die Steckverbindung von Kronfederbuchsen und Stiften ist in Abbildung 1 dargestellt.

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Kontaktsicherheit elektrischer Steckverbinder. Zur Bewertung der Kontaktsicherheit werden üblicherweise zwei Indikatoren herangezogen: die Trennkraft eines einzelnen Kontakts und der Kontaktwiderstand.

3. Konstruktionsverfahren und wichtige Punkte der Kronenfeder

Buchsen sind die Kernkomponenten, die in Steckverbindern die elektrische Verbindung herstellen, und Kronenfedern spielen als Schlüsselbestandteil der Buchsen (Stifte) eine entscheidende Rolle. Daher sind die richtige Auswahl der Kronenfedern und die durchdachte Konstruktion der Kronenfederbuchsen (Stifte) unerlässlich, um die Anforderungen an die elektrische Leistungsfähigkeit der Kontaktpaare, einschließlich Kontaktwiderstand, Steckkraft und Temperaturanstieg, zu erfüllen. Der Auswahl der Kronenfedern und der Konstruktion der Kronenfederbuchsen (Stifte) muss daher höchste Priorität eingeräumt werden.

DKonstruktionsverfahren für innere und äußere Kronenfedern

l Bestimmen Sie die spezifische Bauform: Verwenden Sie eine Innen- oder Außenkronenfeder. Wählen Sie die geeignete Kronenfederbauform entsprechend den Anwendungsbedingungen des Produkts, um zu beurteilen, ob die Innen- oder Außenkronenfeder die Anforderungen besser erfüllt.

l Bestimmen Sie den Durchmesser der Stifte bzw. Buchsen. Wählen Sie basierend auf dem maximalen Laststrom im Produktbetrieb einen geeigneten Stiftdurchmesser für die innere Kronenfederstruktur und einen geeigneten Buchsendurchmesser für die äußere Kronenfederstruktur.

l Bestimmen Sie weitere Maßparameter. Konstruieren Sie die übrigen Abmessungen der Kronenfeder entsprechend dem Stift- oder Buchsendurchmesser.

l Bestimmen Sie die Abmessungen der zusammenpassenden Teile für die Kronenfeder. Passen Sie die Abmessungen des Stifts an die endgültige innere Kronenfeder und die Abmessungen der Buchse an die endgültige äußere Kronenfeder an.

 

Wichtige Designpunkte

Die einseitige Kompression der Kronenfeder nach dem Zusammenfügen muss im Bereich von 0,15 begrenzt werden.0,25 mm.

Die Abmessungen der Kronenfeder beeinflussen direkt die Trennkraft des Kontaktpaares. Bei ansonsten unveränderten Parametern verringern ein größerer Kugelradius R und eine größere Kugelabschnittslänge S des mittleren Abschnitts der Kronenfeder sowie eine geringere Schlitzbreite P im Kugelteil die Trennkraft des Kontaktpaares. Ein zu großer Kugelradius R und eine zu große Kugelabschnittslänge S oder eine zu geringe Schlitzbreite sind jedoch ungünstig. Eine sinnvolle Auslegung dieser drei Parameter ist erforderlich, um eine angemessene Trennkraft und einen optimalen Kontaktwiderstand zu erzielen. Zudem darf die Schlitzbreite nicht zu gering sein, um die Werkzeugbearbeitung zu erleichtern und die Werkzeuglebensdauer zu verlängern.

Zur Erleichterung der Formenkonstruktion und -verarbeitung ist eine vergrößerte Zeichnung der Kronenfeder mit offenen Enden anzufertigen.

Alle in den Konstruktionsverfahren angegebenen Maße beziehen sich auf die Maße der Kronenfeder im betriebsbereiten Zustand.

 

4. Schlussfolgerung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die inneren und äußeren Kronenfedern zusammen mit den zugehörigen Stiften und Buchsen kritische Baugruppen elektrischer Steckverbinder darstellen, die die Zuverlässigkeit der Steckverbinder direkt bestimmen. Die Leistungsfähigkeit der Kronenfederstrukturen hängt nicht nur vom Konstruktionsprozess ab, sondern auch vom Material und der Bearbeitungstechnologie der passenden Stifte und Buchsen.

Im Allgemeinen bestehen Stifte und Buchsen meist aus Kupferlegierungen oder Reinkupfer, um die Leitfähigkeitsanforderungen im praktischen Einsatz zu erfüllen, und werden mechanisch gefertigt. Für eine optimale Leistung ist eine Oberflächenbehandlung der inneren und äußeren Kronenfedern erforderlich. Detaillierte Konstruktionsverfahren für die inneren und äußeren Kronenfederstrukturen werden in weiterführenden Forschungsarbeiten erarbeitet.

Die Hochstromsteckverbinder von Amass verwenden eine Kronenfeder, die für stabile Verbindungen in Anwendungsszenarien wie starken Vibrationen, wiederholten Temperaturwechseln, beengten Platzverhältnissen und hohen Strömen sorgt.

Die Produkte der 4. Generation von Amass nutzen vollständig die Technologie der Kronenfederkontakte, was die Lebensdauer drastisch verlängert und die Betriebsstabilität erhöht. Sie bieten zuverlässigen Schutz für Geräte, die unter beengten Platzverhältnissen, starken Vibrationen und wiederholten Temperaturwechseln zwischen hohen und niedrigen Temperaturen betrieben werden.

 

 


Veröffentlichungsdatum: 04.07.2026